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Crossdressing & Fetisch Mode nach Maß bei Lena
Venezianische Kostüme nach Maß Carnevale di Venezia - eine jahrhundertealte Tradition! Schon Casanova soll das Spektakel geliebt haben, bei dem er sich unerkannt seinem liebsten Zeitvertreib - den Frauen - widmen konnte. Die kunstvollen Masken und historischen Kostüme, die jedes Jahr unter einem anderen Motto stehen, sollte man unbedingt mit eigenen Augen erlebt haben, auch wenn die Lagunenstadt während des Karnevals wohl eher in Menschenmassen, als im Meer zu ...versinken droht....
Bildergalerie Venezianischer Karneval 2010
Bildergalerie Venezianischer Karneval 2011
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Karneval in Venedig Ich kannte Lena schon seit Jahren und sie hatte schon viele, sehr interessante Sachen für mich gefertigt. Hauptsächlich Röcke und Kleider, aber auch Taillen- und Halskorsetts in allen möglichen Variationen und Lycraanzüge in allen Farben und Formen. Viele dieser Stücke hatten auch eine Bondagefunktion, sodass ich sie alleine nicht an- oder ausziehen konnte. Aber ich konnte alle Teile nur zu Hause tragen und dabei hatte ich den Wunsch, auch mal in der Öffentlichkeit als Frau aufzutreten. Bloß wo und wie? Ich wollte ja nicht erkannt werden. Eines Tages sahen wir Bilder vom Karneval in Venedig. Von den vielen Menschen, die dort in Kostümen herum spazierten. Aber alle mit Masken auf, man konnte kein Gesicht erkennen. Lena und ich sahen uns an, das war es. Aber dann brauchen wir auch passende Kleider“ sagte Lena. Ich stimmte sofort zu und das Projekt Venedig 2010“ ,so wie später das Projekt Venedig 2011“ war geboren. Wir hatten zwar noch etliche Monate Zeit, aber wir buchten sofort ein Hotel. Es war das Londra Palace an der Riva degli Schiavoni, direkt an der Lagune. Und nur ein paar Gehminuten entfernt vom Markusplatz. Auch die passenden Flüge buchten wir rechtzeitig. Dann begannen wir mit der Planung für die Kleider. Lena besorgte sich jede Menge Bilder vom Karneval in Venedig und bald stand fest, wie unsere Kleider aussehen sollten. Die Röcke sollten aus silberner Seide werden und die Oberteile aus schwarzem Samt, natürlich reichlich verziert mit Spitze und unzähligen Stickereien und Steinen. Aber das Highlight waren die Reifröcke. Aber davon später mehr. Natürlich mussten wir meine männliche Figur so gut es ging verdecken, also beschlossen wir, dass ich ein Korsett tragen würde. Ich trug zu Hause häufiger ein Korsett, aber nie über eine längere Zeit. Deshalb trainierte ich jetzt mit einem Stoffkorsett, bis ich es ohne Probleme bis zu sieben Stunden tragen konnte. Aber daraus ergab sich ein neues Problem. Wenn ich mich im Korsett hinsetzte, spreizte ich immer aus Bequemlichkeit meine Knie. Daher würde ich unter dem Reifrock einen knielangen Unterrock tragen, der so eng war, dass ich gerade noch Treppen steigen konnte. Zwei Wochen, bevor es los gehen sollte, fuhr ich zu Lena zur Anprobe. Dann arbeitete Lena fast Tag und Nacht, um die Kleider fertig zu bekommen. Jetzt konnte uns nur noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Der Tag der Tage kam und wir trafen uns am 5. März 2011 am Flughafen in München. Von dort ging es mit der Lufthansa weiter nach Venedig. Glücklicherweise kamen auch unsere Koffer an und wir nahmen ein Wassertaxi direkt zum Hotel. Wir checkten ein und hängten erst mal unsere Kleider auf. Danach machten wir einen ausgiebigen Spaziergang durch Venedig. Am nächsten Morgen, machten wir nach dem Frühstück noch einen kurzen Gang zum Markusplatz. Die Straßen waren schon voller Menschen, aber wie voll es noch werden würde, das haben wir nicht geahnt. Dann wurde es Ernst. Zurück im Hotel zogen wir uns um. Lena half mir in mein Kleid, und ihr Mann half ihr in ihr Kleid. Als auch ihr Mann sein Kostüm an hatte, er war aber als Mann verkleidet, ging es los. Aber Lena hatte die Reifröcke so gearbeitet, dass sie nicht nach vorne und hinten ausbeuelten“, sondern nur nach rechts und links. Lena und ich brauchten jeweils gute drei Meter Platz. Die Tür vom Hotelzimmer, der Flur bis zum Fahrstuhl, wir konnten nur seitwärst gehen. Irgendwie quetschten wir uns mit gerafften Reifröcken zu dritt in den Fahrstuhl. In der Lobby angekommen begann der Kampf um jeden Meter. Alle Gäste in der Lobby sprangen auf, zückten ihre Foto- und Videokameras und knipsten wild drauf los. Wir brauchten über 10 Minuten, um wenigstens die Treppe vor dem Hotel zu erreichen. Aber das was es auch erst mal. Draußen war es noch voller geworden. Lena und ich standen auf der Treppe vom Hotel, Lena's Mann zwischen uns. Und vor uns in kürzester Zeit eine Wand aus Menschen mit Kameras. Da standen wir mit unseren riesigen Reifröcken, verhüllt durch silberne Seidenröcke. Die schwarzen Samtoberteile, über und über verziert mit schwarzer Spitze, silbernen Stickereien und Strasssteinen. Auf dem Kopf turmhohe schwarze Perücken, mit Federn geschmückt. Und vor dem Gesicht silbern geschmückte Masken. Die Menschen vor uns johlten, klatschten Beifall und die Kameraverschlüsse ratterten wie ein Maschinengewehr. Es dauerte fast 20 Minuten, bevor wir die ersten Schritte in Richtung Markusplatz machen konnten. Inzwischen war es noch voller geworden und alle paar Meter mussten wir stehenbleiben um uns fotografieren zu lassen. Immer wieder stellten sich Menschen zu uns, um sich mit uns fotografieren zu lassen. Bis zum Markusplatz waren es nur etwa 400 Meter, aber wir mussten auf dem Weg zwei Kanäle überqueren. Die Brücken waren ein Engpass und so voll, dass auf jeder Brücke sechs Polizisten standen, um den Fußgängerverkehr zu regeln und vor allem, um ihn in Gang zu halten. Wir brauchten mit unseren Kleidern etwa 2 Stunden, dann erreichten wir endlich den Markusplatz. Wir hatten vor, den Platz einmal zu umrunden, aber daran war gar nicht zu denken. Auch wenn es kaum noch möglich schien, aber der Markusplatz war noch voller als die Promenade vor unserem Hotel. Und pausenlos stand eine Wand von Menschen vor uns und wollte uns fotografieren und filmen. So drehten wir wieder um und gingen zurück in Richtung Hotel. Nach über vier Stunden waren wir endlich wieder da. Und es ist sicher nicht übertrieben, wenn ich sage, dass in dieser Zeit mindestens 10.000 Aufnahmen von uns gemacht wurden. Selbst andere kostümierte stellten sich zu uns, um sich mit uns fotografieren zu lassen. Im Hotel zogen wir uns wieder um und gingen in normaler Kleidung wieder in Richtung Markusplatz und genossen das Treiben dort. Am Montag bestiegen wir wieder das Flugzeug in Richtung Heimat. Wir werden uns wohl noch lange an dieses einmalige Erlebnis erinnern.